Jäger lassen Oereler Grundschüler Natur hautnah erleben

Die Klassen 3 und 4 der Oereler Grundschule tauschten am Dienstag ihre Klassenräume mit dem Wald „Hoher Oerel“. Grund für den außerschulischen Unterricht war die Initiative „Lernort Natur“ der Jägerschaft Bremervörde.

Unter der Leitung von Astrid Brandtjen, die von Hannelore Miemczyk und fünf Jägern und Jägerinnen aus Oerel Unterstützung fand, wurden den Kindern vielseitige Möglichkeiten geboten, die Tiere des Waldes hautnah zu erleben.

Zunächst gab es am See anschauliche Informationen über Enten, Reiher, Eisvogel und Waschbär. An vielen Stationen am Waldrand und im „Hohen Oerel“ hatten die Jäger Präparate versteckt. Spielerisch und durch fachkundige Erläuterungen wurde hier der Zusammenhang zwischen Jagd und Natur erläutert. Neugierig berührten die Grundschüler die präparierten Wildtiere, Felle und Geweihe.

>Höhepunkt dieser „Schulstunde im Wald“ waren die Übungen mit den Jagdhunden und die Begegnung mit zwei lebenden Frettchen.

Die Lehrerinnen Christa Fritsch und Gunda Koopmann haben das Angebot der Jägerschaft gerne angenommen und werden die Themen im Sachunterricht weiter vertiefen. Sie sind sich sicher, dass die Initiative der Jägerschaft den Kindern hilft, die Zusammenhänge in der Natur besser zu verstehen.

Junge Menschen werden nach Auffassung der Jäger und der Lehrerinnen später nur das schützen, was sie kennen und lieben gelernt haben.