Eine Englischstunde der besonderen Art

Eine Englischstunde der besonderen Art konnten 150 Oberschüler der Klassen 5 bis 7 am 27.2.2014 in der Aula der Schule Geestequelle genießen. Mit dem Musical „Winnie and Friends“ vom „Flying Fish Theatre“ Krefeld gastierte zum ersten Mal überhaupt ein englisches Theater an der Oereler Schule.

Die beiden jungen Schauspielerinnen aus Birmingham und Glasgow hatten da mehr Routine, für sie war es die einhundertfünfte Vorstellung an deutschen Schulen. Es gelang ihnen mühelos, das junge Publikum zu begeistern. „Wir haben nicht jedes Wort verstanden, aber die Handlung gut mitbekommen“.

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Die junge Hexe Minnie kauft gern Klamotten und kann ein wenig mit Magie umgehen. Ihre Freundin Myrtle singt gern und möchte zu einem Talentwettbewerb. Winnie will ihr bei ihrem Image helfen. Sie proben Adele, Rihanna und Britney Spears, aber Myrtle will sie selbst sein und gewinnt am Ende mit einem eigenen Lied.

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Die generelle Reaktion der Schüler war: Daumen hoch, manche sogar mit zwei Daumen. Besonders gut fanden sie, dass Schüler einbezogen wurden und zum Beispiel zu Gangnam Style auf der Bühne mittanzen durften. Auch der Gesang, die Stimmen, die Auswahl der Songs und den schnellen Kostümwechsel gefiel den Schülern ebenso wie die bunte Kulisse und dass sie „gut verständlich und langsam gesprochen haben“. Insgesamt scheint die Vorstellung zwar eher die Mädels als die Jungs angesprochen zu haben, denn von denen fanden es einige „übertrieben“ dargestellt. Bei den meisten aber blieb die Frage offen, „wann können wir so etwas wieder sehen?“

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Einige Siebtklässlerinnen trauten sich sogar nach der Vorstellung, die englischen Schauspielerinnen auf Englisch anzusprechen und waren höchst erstaunt, dass die Myrtle-Darstellerin schon 23 Jahre alt ist. „Ich hätte sie für viel jünger gehalten“.

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Viele Schüler halfen am Ende, die Taschen und Requisiten zurück zum Theaterbus zu tragen, auch das ist ein Ausdruck der Wertschätzung.

Organisiert wurde die Veranstaltung von Jan Wille, dem Fachbereichsleiter für Fremdsprachen. Dank der großzügigen Spende vom Förderverein der Schule konnte der Eigenanteil der Schüler am Eintrittsgeld gering gehalten werden.