Abschied von Lena und Kaja

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Zum Ende des Schuljahres wurden unsere Praktikantin Kaja Wussow und unsere FSJlerin Lena Trost von der Schulleitung, vom Personalrat und dem Kollegium mit einem weinenden Auge verabschiedet.

Kaja Wussow, 17, hatte im Rahmen ihrer Ausbildung an der Fachoberschule Stade 960 Praxisstunden im Betrieb zu absolvieren und war ein Jahr lang jeden Montag bis Mittwoch an der Schule. Sie hatte Oerel ausgewählt, weil sie selbst hier zur Schule gegangen war und sich schon gut auskannte. „Das war am Anfang nicht nur ein Vorteil, weil ich von den SuS mehr als Freundin gesehen wurde und mir erst Respekt verschaffen musste“.

Ihr Tätigkeitsfeld war breit: sie half schwächeren Schülern in Einzel- und Gruppenunterricht, ging jeden Dienstag mit den SuS zur Bücherei, betreute die Schüler der Spieleausleihe und spielte Gesellschaftsspiele in den Pausen mit ihnen. In der Grundschule übernachtete sie mit der dritten Klasse und fuhr mit der 4. Klasse nach Cuxhaven ins Schullandheim. Mittwochsnachmittags bot sie mit der ehemaligen Praktikantin Kim Szymczyk eine AG „Kunst mal anders“ an. Das Ergebnis hängt inzwischen in der Schule. Außerdem führte sie viele streitschlichtende Gespräche, wobei es da von Vorteil war, dass sie viele Schüler schon kannte.

Lena Trost, 19, musste nach ihrem Abitur in Hemmoor und einem Auslandsaufenthalt noch ein halbes Jahr bis zum Studium überbrücken und war im Rahmen eines „Freiwilligen Sozialen Jahres“ Vollzeit an der Schule. Mit Kaja zusammen betreute sie die Spieleausleihe, bot ein Pausenangebot an und half mit den neuen Ruheraum an der Schule zu gestalten. Zudem nahm sie beim Young Voices Projekt teil, gab Mathenachhilfe in den Klassen 9 und 10, organisierte mit dem Schülerrat ein Sportfest, übernachtete mit der 1. Klasse in der Schule, half in der Grundschule einzelnen Schülern oder ganzen Gruppen. „Ich habe einen tiefen Einblick in den Lehrerberuf bekommen, ich will auf jeden Fall etwas mit Kindern machen. Ab Oktober möchte ich Psychologie studieren“.

Beiden hat die Rolle als Bindeglied und Vermittler zwischen Schülern und Lehrern gut gefallen. Auch den Schülern habe es gut getan, fast gleichaltrige Ansprechpartner zu haben. Übereinstimmend sagten beide, dass sie auf jeden Fall jetzt mehr Verständnis für Lehrer haben, dass sie gelernt haben Verantwortung zu übernehmen und das auch ausbauen wollen.

Die Schule bedankte sich, wünscht beiden alles Gute für ihre Zukunft und hofft, auch in Zukunft so engagierte Praktikanten zu finden.